Bautagebuch

Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.

Das Einschottern der Gleise ging diese Woche schon etwas voran. Ich nehme mir jedes Mal nur kurze Stücke vor - so ca. 50 cm - aber wenn man jeden Abend so ein Stück "abarbeitet", geht es doch erstaunlich zügig voran.

Vom Fortschritt motiviert, ging ich auch gleich daran den Bereich neben dem Schotterbett mit Vogelsand zu kiesen. Nach einem Tag zeigte sich jedoch, dass sich der Sand beim Trocknen zu sehr zusammenzieht, was zu Rissen führt. Murphy hat mal wieder zugeschlagen! Ich machte also mit dem Schottern weiter. In der Zwischenzeit lasse ich die rissigen Bereiche mal komplett durchtrocknen und schaue dann, ob ich die Situation irgendwie retten kann, oder ob ich die gekiesten Bereiche mühsam entfernen und neu anlegen muss.

Shit happens!

Zeit ca. 9 Std.

So, ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Die ersten 50 cm Gleis sind eingeschottert. Ich habe dafür "nur" 1.5 Std. lang mit Pinseln Schottersteinchen hin- und hergeschoben! Das Verkleben war dann schnell bewerkstelligt. Dafür habe ich mir mal zu Testzwecken eine Flasche ASOA Schotterkleber besorgt. Erster Eindruck: Nicht schlecht!

Zeit. 2.0 Std.

So, endlich kommt die vor über einem Jahr erstandene Air Brush Pistole zum Einsatz! Da war ich wohl beim Kauf wieder mal zu optimistisch, was das Tempo des Fortschritts an der Anlage angeht. Es mussten jetzt mal die Gleise farblich behandelt werden. Zuerst hatte ich gestern - zusammen mit Patrick - die Gleise mit einem dunklen Braunton eingefärbt. Das nimmt den Schwellenbändern den Plastik-Glanz. Heute waren dann die Schienen dran, etwas Rostfarbe zu bekommen.

Die Prozedur Gestern ging ja noch recht flott voran, also sah ich mich schon, wie ich heute die ersten Gleise einschottere. Aber denkste! Die Schienen zu verrosten ist ungleich mühsamer und dauert deshalb viel länger. Dies weil man mit einer Schablone versuchen muss, die Schwellenbänder abzudecken, während man mal mit der rehten Hand, mal mit Links die Spritzpistole bedient. Das ganze meistens auf dem Dreitritt, das Körpergewicht auf einem Bein balancierend. Das geht ganz schön in die "Wadel"!

So sehr, dass ich nach der Hälfte mit dem BW beschlossen habe, lieber die Website zu aktualisieren, als die zweite Hälfe auch noch zu stemmen.

Zeit: 11 Std.

Tja, zugegeben, ich habe die Website in letzter Zeit vernachlässigt. Aber nur die Website! Die Sommerpause dauerte nicht von Juni bis Ende November! Ich war nicht untätig und habe einige Gebäude gebaut. z.B. die Lokwerkstatt und ein grosses Fabrikgebäude. Beide wurden teilweise zersägt und büssten etwas an Tiefe ein. Dafür wurden sie meistens einiges breiter und dienen so als Halbrelief-Gebäude an der Anlagen-Hinterkante.

Auch an der Anlage selber ist es ein wenig weiter gegangen. Da wurde erstmals mit dem selbst hergestellten Streumaterial die Basis für die spätere Begrünung gelegt. Die Mauern wurden schon mal grundiert und die Steine mit Granit-Farbe hervorgehoben. Danach wurden die Felsen weiter verfeinert. Dies zuerst mit etwas hellerer Farbe. Danach kam heute die grosse "Sauerei" mit einer dünnflüssigen "Sauce" aus Braun, Schwarz und Grün. Diese wurde sofort nach dem Auftragen mit einem Schwamm wieder teilweise abgewischt.

Ich werde vom Sand der Dinge gleich noch einige Bilder hochladen.

Zeit seit Juni: ca. 150 Std.

Bei der Stellprobe des Galvanisierwerks hat sich ergeben, dass für ein zweites Gebäude genug Platz da ist. Das ist fast eine Übertreibung, habe ich doch einiges an dem alten Pola-Bausatz ändern müssen. Das Haus kommt an eine Steile Böschung mit Stützmauern zu stehen und hat daher im unteren Stockwerk etwas an Tiefe eingebüsst. Die herausgesägte Wand habe ich im Inneren verwendet. So wurde eine Abtrennung der Büroräume von der Werkhalle geschaffen. Auch sonst habe ich bei diesem Häuschen tief in die Restekiste gegriffen und einiges abgeändert.

 

Zeit: ca. 15 Std.

In den letzten Tagen habe ich etwas an meiner Website gearbeitet. Es gab noch einige Fehler im neuen Template auszubügeln. Aber es gibt auch neue Artikel beim «Nützlichen Know How».

Ansonsten habe ich soviele Häuschen gebaut, dass ich endlich mal eine Stellprobe des Städtchens machen konnte. Nach langer Zeit des Hin- und Herschiebens habe ich endlich eine Konstellation gefunden, welche klappen könnte.

Daher habe ich eine ganze Reihe von Bildern gemacht, die ich gleich in die Gallerie hochladen werde.

Zeit: ca. 25 Std.

Noch immer ist das Häuslebauen oberste Pflicht! Diese Woche ist ein Rathaus hinzu gekommen. Davon habe ich unter Tipps & Tricks eine kleine Anleitung erstellt.

Zeit: ca. 20 Std.

Schon wieder ist über ein Monat vergangen! Natürlich bin ich in der Zeit nicht untätig gewesen und habe weiter Häuser zusammengebaut.

Beim einem Bausatz, aus dem acht "halbe" Häuser für den hinteren Anlagenrand entstehen sollten, hat sich leider nach ein paar Tagen gezeigt, dass an den mit der Dose weiss gespritzten Hauswänden die Farbe abzublättern begann. Was für ein Mist! Ich muss die Farbe mühsam abkratzen und die Häuser neu mit dem Pinsel lackieren. Eine richtige Sisyphusarbeit!

Nachdem ich das an zwei der Häuser gemacht hatte, musste ich die Häuser mal zur Seite legen und mich anderen Bausätzen widmen. So entstand ein kleines Feuerwehr-Gebäude, eine Landmaschinen-Werkstatt, ein Wohnhaus mit Scheune und die Kirche.

Ich lade gleich ein parr Bilder in die Galerie hoch.

Zeit ca. 50 Std.

Es geht weiter! Gestern und heute habe ich noch zwei Häuschen zusammengebau. Ausserdem habe ich eines zersägt! Ja, mitten durch! Grund: Daraus sollen zwei Reliefhäuser werden, welche am hinteren Anlagenrand aufgestellt werden. Zeit: 25 Std.
Ja, ja, ich weiss: Ich bin viel zu schreibfaul! Darum ist auch das Bautagebuch schon wieder fast einen Monat lang nicht aufdatiert worden. Aber - und das ist die gute Nachricht - das Projekt steht nicht still. Ich bin dabei Stadthäuser zusammen zu bauen. Ich habe bemerkt, dass es einfach nicht möglich ist, für die Häuser des Städtchens eine gute Anordnung zu finden, wenn noch nicht alle Gebäude vorhanden sind. Also heisst die Devise bis auf Weiteres: Häuslebauen!

Fünf Fachwerkhäuser sind schon mehr oder weniger fertig und dazu kommt noch ein Galvanisierbetrieb. Die Brücke bei der Stadt ist auch schon in Arbeit. Ich lade gleich noch ein paar Bilder dazu hoch.

Zeit: ca. 100 Std. (Man glaubt nicht, wie viel Zeit man in ein einzelnes Häuschen stecken kann!