Bautagebuch

Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.

Schon sind wieder fast drei Wochen um - ohne einen Eintrag im Bautagebuch. Ich war natürlich nicht untätig. Vielmehr habe ich die ersten Bäume gebaut. Eine, wie sich herausgestellt hat, sehr zeitaufwendige Beschäftigung!

Zum Einsatz kam die bewährte "Draht-Methode". Dabei hat sich herausgestellt, dass Laubbäume viel aufwendiger in der Hestellung sind, als Nadelbäume. Wichtig ist auch der richtige Draht. Ich hatte noch ausgegelühten Blumenbindedraht, welcher an beiden Seiten angespitzt war. Der Eignete sich zwar gut, aber ich hatte jeweils zertochene und zerkratzte Hände wie nach einem ausführlichen Nahkampf mit einem Stubentiger.

Gebaut wurden rund ein halbes Dutzend Laubäume und doppelt soviele Nadelbaum-Rohlinge. Fotos davon lade ich gleich in die Gallerie hoch.

Zeit: ca. 50 Std.

Dieses Wochenende gingen die Arbeiten am Hausbahnsteig weiter. Er ist fast fertig geworden. Ausserdem habe ich einen Versuch gestatet Bäume zu bauen. Dazu wurden aus Draht zwei Rohlinge "gezwirbelt" und probeweise auf die Anlage gesteckt. Ehrlich gesagt ist das Verdrillen der Drähte echt mühsam und man zersticht sich andauernd die Finger an den spitzen Drahtenden.

Ich merke, dass ich im Baumbau noch Anfänger bin. Gleichzeiig graut mir davor, wenn ich hochrechne, wieviele Bäume ich wohl für die Anlage brauchen werde. Ich hoffe, dass die Tannen und Fichten etwas weniger zu tun geben werden, als die Laubbäume.

Zeit: ca. 12 Std.

Letztes Wochenende gab es kein Update der Website. Doch das bedeutet nicht, dass ich untätig war. Die Strasse im Hintergrund wurde verschliffen, die Einmündung in die Bahnhofstrasse verspachtelt, ein Bohlenübergang angelegt, die Bahnhofstrasse weitergebaut. Dazu kamen ein, zwei kleine Stützmauern und als grösste Baugruppe wurde der Hausbahnsteig in Angriff genommen.

Einige Bilder vom Fortschritt lade ich gleich in die Galerie hoch.

Zeit: ca. 12 Std.

Nachdem das mit dem Bahnsteig gut geklappt hat, habe ich auch dieses Wochende mit den Abgüssen aus den Spörle Formen gewerkelt.

Auf dem Plan standen die Stützmauern, welche das Gelände des Galvanisier-Werkes umgeben. Dazu noch die Umfriedung und ein Stück der Bahnhofstrasse. Die Zeit verging wieder im Flug und der Schleifstaub hat sich mittlerweile im ganzen Haus verteilt :-)

Zeit ca. 9 Std.

Dieses Wochenende beschäftigte mich der Bau des Bahnsteigs noch. Das Anpassen und Anbringen der Bahnsteigkanten braucht seine Zeit. Aber das Ergebnis entlohnt für die Mühen. Ich hoffe, das bleibt auch nach der Farbgebung so.

Zeit ca. 10 Std.

Nachdem die letzten noch vorhandenen Blechkanäle verlegt waren, nahm ich dieses Wochenende den Bau des Bahnsteigs in Angriff. Dazu wurde zuerst eine Papierschablone erstellt. Nach dieser Vorlage sägte ich den Körper des Bahnsteigs aus 8 mm MDF aus.

Dieser wird mit Abgüssen aus Spörle-Formen verkleidet. Natürlich reichte der Vorrat an Platten nicht aus. Ich muss nochmals einige nachproduzieren.

Zeit ca. 8 Std.

Heute ging es mit den Weinert Blechkanälen weiter. Im Bahnhofsbereich wurden erst die noch vorhandenen Kanäle zur Probe ausgelegt. Dabei hat sich herausgestellt, dass es noch einige Packungen brauchen wird! Was ich mal im BW mache, weiss ich noch nicht. Aber ich denke das Budget reicht nicht, auch dort die "Luxus-Lösung" zu nehmen.

 

Zeit ca. 6 Std.

Heute habe ich die ersten Weinert Blechkanäle verlegt. Dazu musste ich einen Teil des Schotters wieder entfernen und mit dünnen Balsaleistchen etwa 2 mm unterfüttern. Da ich eh noch den missglückten Teil mit den Rissen entfernen musste, ging das in einem Arbeitsgang.

Zuerst musste das Blockstellenhäuschen seinen endgültigen Platz finden. Danach kamen die Weinert Teile hinzu. Diese sind zum Teil sehr filigran. Trotzdem ging das Verlegen recht gut. Auf jeden Fall haben sie eine sehr gute Wirkung - auch wenn sie noch nicht lackiert sind.

Zeit ca. 5 Std.

Heute war definitiv nicht mein Tag! Zuerst fiel mir beim Reinigen die Air Brush runter. Ergebnis: Nadel verbogen und die Hülse, in der sie steckt, ebenfalls! Da müssen erst mal Ersatzteile her, vorher geht da gar nichts mehr! Also habe ich das grosse Paket, welches ich diese Woche erhalten hatte aufgemacht und mich an die Montage der Signale gemacht. Aber schon beim Reintragen der Werkzeuge gab es den nächsten "Flurschaden". Ich streifte mit der Bohrmaschine mit eingespanntem 13er Bohrer die Türe zu Bastelraum. Ergebnis eine dicke Schramme im Türblatt - genau auf Augenhöhe!

Nun man lässt sich ja nicht so leicht erschüttern, weshalb ich trotzdem weitergemacht habe. Für die meisten Signale  - ich hab noch nicht alle geliefert bekommen - wurden die Bohrungen und Ausschnitte in der Grundplatte angefertigt. Fast alle Signale konnten wie geplant aufgestellt werden. Nur die beiden teuersten, weil dreibegriffigen Signale konnte ich nicht "pflanzen". Es stellte sich heraus, dass die Flügel die Stützmauer berühren würden. Somit entfallen die beiden Signale höchstwahrscheinlich komplett.

Zeit ca. 4.5 Std.

P.S. An so einem Tag sollte man nicht versuchen seine erste beleuchtbare Weinert Weichenlaterne zusammen zu bauen!!!

Schon ist wieder ein Monat seit dem letzten Bautagebucheintrag vergangen. An der Anlage ist nicht viel passiert, aber ich musste endlich einen Plan für die benötigten Signale erstellen. Dabei halfen mir die Teilnehmer des Stummi-Forums tatkräftig mit Tipps und Hinweisen. Hier ein Link zum entsprechenden Thread. Das Ergebnis ist ein WinTrack-Gleisplan mit eingezeichneten Signalen.

Die Restliche Zeit habe ich mit dem "verrosten" der Schienen im Bahnhofsbereich verbracht. Ausserdem habe ich eine stattliche Anzahl von Abgüssen der Spörle-Formen "auf Halde" produziert. Diese werden später für den Kohlenbansen (Betonmauer) und diverse Zäune/Einfriedungen gebraucht.

Zeit: ca. 20 Std.