Bautagebuch

Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.

Es geht weiter! Gestern und heute habe ich noch zwei Häuschen zusammengebau. Ausserdem habe ich eines zersägt! Ja, mitten durch! Grund: Daraus sollen zwei Reliefhäuser werden, welche am hinteren Anlagenrand aufgestellt werden. Zeit: 25 Std.
Ja, ja, ich weiss: Ich bin viel zu schreibfaul! Darum ist auch das Bautagebuch schon wieder fast einen Monat lang nicht aufdatiert worden. Aber - und das ist die gute Nachricht - das Projekt steht nicht still. Ich bin dabei Stadthäuser zusammen zu bauen. Ich habe bemerkt, dass es einfach nicht möglich ist, für die Häuser des Städtchens eine gute Anordnung zu finden, wenn noch nicht alle Gebäude vorhanden sind. Also heisst die Devise bis auf Weiteres: Häuslebauen!

Fünf Fachwerkhäuser sind schon mehr oder weniger fertig und dazu kommt noch ein Galvanisierbetrieb. Die Brücke bei der Stadt ist auch schon in Arbeit. Ich lade gleich noch ein paar Bilder dazu hoch.

Zeit: ca. 100 Std. (Man glaubt nicht, wie viel Zeit man in ein einzelnes Häuschen stecken kann!

Nachdem mir das Tunnelportal zu knapp bemessen war, musste es modifiziert werden. Dazu sägte ich es in zwei Teile und fügte aus einem weitern Abguss einen run 1 cm breiten Streifen ein. Danach wurde der Bogen oben verspachtelt und ein neuer Schlussstein heraus gearbeitet.

Ausserdem habe ich wieder ein paar Kg der keramischen Giessmasse zu Bauteilen verarbeitet:

Zeit ca. 6.5 Std.

Letzten Monat ist nicht viel vorwärts gegangen. Ich habe zwar noch Felsen eingebaut und diese Grundiert, dies aber zu dunkel. Ich muss da noch mal drüber.

Heute habe ich mich aber einen ganzen Morgen lang mit meinen neuen Spörle Formen beschäftigt. Ich habe zig Abgüsse gefertigt, was einen grossen Spass macht, weil man zügig voran kommt. Näheres dazu schreibe ich noch unter der Rubrik Tipps & Tricks - Erfahrungen mit Produkten.

Zeit: 10 Std.

Schwupps! Und schon sind wieder über zwei Monate vergangen, in denen ich das Bautagebuch nicht mehr aktualisiert habe. Ich habe zwar nicht viel an der Anlage gearbeitet, aber ein wenig bin ich schon weiter gekommen.

In der einen Ecke entstand ein Hügel für die "Villa aus der Gründerzeit" mit Felsen und Bruchsteinmauern aus Gips (Moltofil). In der anderen Ecke machte ich mich an den Hügel für die Stadt. Beide Male war Styrodur das Material für die Basis.

Zeit: ca. 20 Std.

Die beiden letzten Wochenenden habe ich am Tal weiter gearbeitet. Ich glaube ich muss es das Felsental nennen, denn es werden immmer mehr von den "steinigen Gesellen". Der ursprünglich für das Gelände gedachte Styrodur wird immer mehr zum Trägermaterial für die gute alte Gipsmethode.

Zeit: ca. 8 Std.

Diesen Monat war ich zu faul, mein Bautagebuch nachzuführen. Ich habe zwar immer mal wieder an der Anlage weitergebaut und ein paar Bilder hochgeladen, aber viel weltbewegendes gab es nicht dazu zu schreiben.

In der Hauptsache habe ich mich dem Gelände gewidmet. Dies mit Fliegendraht und Moltofill. Dabei sind auch etwa zwei Meter Mauern entstanden, welche Stein für Stein direkt in den Gips geritzt wurden. Hört sich nach viel Mühe an, ging aber erstaunlich schnell verglichen mit dem Steinbogenviadukt.

Zeit ca. 20 Std.

Nachdem ich unter der Woche den Rohbau der Tunnelröhre fertiggestellt hatte, wurde das Bauwerk gestern gegipst und geritzt. So konnte ich sie heute in die Anlage integrieren. Auch wurden erste Felsen im Gelände platziert.

Zeit: ca. 12 Std.

Seit die grosse Steinbogenbrücke bis auf das Geländer fertig ist, habe ich mich dem Gelände im Tal gewidmet. Mit Styrodur-Platten aus dem Baumarkt wurden die Löcher "gestopft". Ausserdem wurde die Strasse beim Ladegleis aus der Grundplatte ausgeschnitten. Da das Birkensperrholz einfach zu steiff war, ersetzte ich es durch 8 mm Pappelsprerrholz. Weil die Platte durch den Einschnitt geschwächt wurde, brauchte es noch eine zusätzliche Latte zur Versteifung.

Zeit ca. 4.5 Std.

In den letzten drei Wochen sind viele Stunden ins Land gegangen, in welchen ich mich der Steinbogenbrücke widmete. Zuerst wurde sie mit einem Gemisch aus Moltofill, Weissleim, etwas schwarzer und brauner Farbe verspachtelt. Der Weissleim, damit die Spachtelmasse etwas zäher wird und nicht mehr ganz so spröde ist, die Farbe, damit man später eventuell vorkommende "Abplatzer" nicht so gut sieht.

Danach wurden in mühsamer Kleinarbeit die Steine in den Gips geritzt. Dabei platzten natürlich immer wieder Teile ab, so dass ich mehrmals nachbessern musste. Aber irgendwann ist auch der grösste "Drecksjob" beendet und so konnte die Brücke in einem hellen Grau (mit etwas Braun und etwas Grün drin) grundiert werden.

Danach habe ich mal begonnen einzelne Steine farblich etwas abzusetzen. Vorerst bin ich der Brücke mit zwei verschiedenen Grautönen zu Leibe gerückt - aber es werden noch mindestens zwei weitere Farben folgen. Heute war dann noch Premiere mit der neu angeschafften Air Brush! Ok, es war nur das Schwellenband und der Gleiskörper braun einzufärben, aber dieser einfach Job war für einen blutigen Anfänger wie mich gerade richtig. Es hat auch gut geklappt.

Sobald die Farbe trocken war, habe ich dann - Achtung nochmals eine Premiere! - die Gleise eingeschottert. Dafür verwende ich Mobalit.

Zeit: ca. 85 Std.