Bautagebuch

Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.

Heute habe ich den Rohbau der Steinbogenbrücke abgeschlossen. Na ja, fast! Ich muss das Ding noch verschleifen und dann habe ich mal das "Gerüst" der Brücke. Dieses muss noch mit Gips überzogen werden, bevor die Steine graviert werden können.

Zeit: ca. 9.5 Std.

Ich habe die letzten Wochenenden immer etwas an der Anlage gewerkelt, dies aber nicht im Tagebuch protokolliert. Nur ein paar Bilder von den ersten Fliegengitter-Flächen habe ich online gestellt. Ausserdem habe ich die kleinere der beiden Brücken gebaut, verstärkt und ins Gelände integriert. 

Zeit ca. 18 Std.

Diesen Sonntag aber habe ich mich der Steinbogenbrücke annehmen müssen. Dies habe ich immer vor mir hergeschoben, da ich noch keinen genauen Plan hatte, wie ich das realiseren wollte. Nun, einen Plan hatte ich noch immer nicht, aber wenn ich mit dem Gelände weiter machen will, so ist jetzt die Brücke dran. Später kann ich sie nicht mehr aus der Anlage entfernen.

Nach einem arbeitsreichen Sonntag - oder besser "Brückentag" - glaube ich aber auf gutem Weg zu sein, zu einer annehmbaren Steinbogenbrücke zu kommen. Ein paar Bilder davon finden sich in der Galerie in der Kategorie Geländebau.

Zeit: 8 Std.

In den letzten Wochen war ich nicht untätig, obwohl entsprechende Eintragungen im Bautagebuch fehlen. Ich hatte Fehler bei den Trennstellen der Schattenbahnhofsgleise auszubügeln - eine echt mühsame Arbeit. Dies weil die entsprechenden Gleisstellen kaum mehr Zugänglich sind.

Ausserdem habe ich noch zwei Häuser zusammengebaut. Bei einer Stellprobe fällt jedoch auf, dass ich noch viele Häuser zusammenbauen werden muss. Es sieht noch recht leer aus (Bilder dazu lade ich gleich in die Gallerie hoch...)

Zeit: ca. 32 Std.

Da ich wieder einmal auf weiter Gleisbelegtmelder warte habe ich mich in der Zwischenzeit der oberen Rahmenkante der Anlage gewidmet. Bisher habe ich dort noch nichts gemacht, um die Zugänglichkeit im Untergrund nicht unnötig zu erschweren. Nun brauche ich aber langsam einen besseren Abschluss, als nur eine Sperrholzplatte. Den habe ich weitgehend fertiggestellt. Nun rückt der Zeitpunkt wo die Holzarbeiten fertig sind langsam näher. Ausserdem habe ich noch eine Stellprobe mit dem Märklin-Kran und der Grossbekohlungsanlage gemacht.

Weil es über Pfingsten so schön war und ich nicht die ganze Zeit im Keller hocken wollte, baute ich noch zwei Vorstadthäuschen zusammen.

Zeit: ca. 15 Std.

Die letzten Tage habe ich - wie könnte es anders sein - viele Stunden unter der Anlage verbracht und die Verdrahtung weiter voran getrieben.

Momentan fehlen noch Teile des Betriebswerkes und die beiden Kehrschlaufen. Da mir zum zweiten Mal die Gleisbelegtmeder ausgegangen sind, habe ich mich mit der Drehscheibe beschäftigt. Diese hat viel Arbeit gemacht. Zuerst hatte ich einen Fehler beim Zusammentlöten des Drehscheibendecoders gemacht, danach hat die Drehscheibe selbst "gemuckt".

Dies hat sich so geäussert, dass bei einem STEP-Befehl, also beim Kommando auf den nächsten Gleisanschluss zu fahren, manchmal nur ein Klicken hörbar war, die Bühne aber nicht verfuhr. Ich habe dann mit verschiedenen Schaltzeiten experimentiert, und auch mit den Verstellmöglichkeiten am Decoder - aber nichts half. Als letztes habe ich dann den kompletten Antrieb auseinander genommen, die Teile gereinigt und vorsichtig gefettet. Doch man ahnt es schon, das hat auch nichts gebracht.

Da schon fast morgens um vier war, gab ich auf und ging erst mal schlafen. Am nächsten Tag dann, lief die Drehscheibe absolut fehlerlos?! Ein Rätsel mehr, aber solange sie läuft, soll's mir Recht sein!

Zeit: ca 20 Std.

Wie sich nach dem Einbau und dem Anschluss der Doppelkreuzungsweiche zeigte, vermochten die Servos zwar die Weichenzungen zu stellen, blieben aber immer unter Strom. Das heisst, dass die Servos dauernd brummten, weil sie versuchten die Endstellung zu erreichen.

Kurzentschlossen habe ich die DKW abgerissen und durch zwei einfache Weichen ersetzt. Ich habe einfach keine Lust im späteren Betrieb nur Probleme mit der DKW zu haben.

Zeit: ca. 3.5 Std.

Heute habe ich die Rückmelder und Schaltdecoder des Schattenbahnhofs und der Gleiswendeln an der Ringleitung angeschlossen. Danach war grosses Reinemachen angesagt. Die Gleise wurden gesaugt und auch der Fussboden wurde aufgeräumt. Danach konnte Patrick das Gleisbildstellpult in der Control Station 2 erfassen. Nachdem noch ein Kurzschluss beseitigt war, konnte der erste Testbetrieb der Schattenbahnhofsgleise erfolgen.

Ein tolles Gefühl, wenn nach so langer Zeit endlich - wenn auch erst unterirdisch - ein Zug rollt!

Zeit: ca. 4.0 Std.

Die letzten Abende habe ich mich nach zehn verbauten Rückmeldern mal den Ringleitungen gewidmet. Beide Anlagenschenkel erhalten je zwei Ringleitungen. Eine für die sichbare Ebene und eine für den Stromkreis, welcher durch den Booster versorgt wird. Später kommen noch zwei Drähte für den Lichtstrom dazu.

Ausserdem habe ich gestern und heute fünf weitere LDT RM-8-GB-N zusammengelötet. So kann ich ab morgen mit den Gleisanschlüssen weitermachen.

Zeit ca. 6.0 Std.

Die letzten Tage/Abende habe ich immer ein/zwei Stunden an der Verdrahtung gearbeitet. Wie befürchtet, wird es immer mühsamer, je weiter nach oben ich mich vorarbeite. Die Zugänglichkeit ist wirklich nicht berauschend. Da könnte man auf die Erbauer von Segment- oder Modul-Anlagen neidisch werden.

Ausserdem sind mir die Gleisbelegtmelder ausgegangen. Ich hoffe, die Nachbestellung von Littfinski kommt bald an. Solange werde ich mich damit beschäftigen die Weichenzuleitungen zu den Stellantrieben von Herr Koehne (www.servo-antrieb.de) zu verlegen. Auch die Ringleitung für die Stromzuführung zu den Belegtmeldern und den anderen Decodern muss noch erstellt werden.

Zeit: ca. 6 Std.

Nachdem ich die letzten Abdende jeweils mit Löten verbracht habe, habe ich Gestern endlich mit der Verdrahtung der Anlage begonnen. Heute schaute ich mir das Formel 1 Rennen an -  (Go Schumi, go!). Danach ging es wieder in den "Stollen", sprich unter die Anlage, bis das Kreuz schmerzte. Lohn der Anstrengung sind sechs verbaute Rückmelde-Decoder. Dies bedeutet, dass die Gleisanschlüsse des Schattenbahnhofs und die der einen Gleiswendel verlegt und angeschlossen sind.

Jetzt schon sicher ist, dass die 10 Rückmeldedecoder mit insgesamt 80 Kontakten nicht ausreichen werden. So wie es aussieht, werde ich über 120 einzeln angeschlossene Gleisabschnitte haben. Hat da nicht mal einer gesagt: "Für Digital reichen zwei Anschlussdrähte!"

Zeit insgesamt: 25 Std.