Bautagebuch

Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.

Unter der Woche lief nicht viel in Sachen Modellbahn. Für ein paar aus Draht gedrehte Rohlinge für Bäumchen reichte es trotzdem.

Am Wochenende gab ich dafür alles! Im Betriebswerk wurde der Boden für die Gebäude an der hinteren Anlagenkannte mit einem Sperrholzbrett um 4 mm aufgedoppelt. Den Abschluss gegen das Schotterbett bildete ich mit in kleine Stückchen geschnittenen Balsaholzleisten nach. Diese wurden einzeln mit Weissleim aufgeklebt und nach dem Trocknen plan geschliffen. Danach bemalte ich die Bordsteine mit Heki Farbe Granit und das Brettchen mit Faller Asphalt Farbe.

Es wurden rund 200 kleine "Borsteine" aus Balsaholz-Stückchen einzeln mit der Pinzette verlegt.

Dieses Wochenende waren mein Augenmerk beim Betriebswerk. Es wurde einiges geschafft:

  1. Die Laufschienen des Krans sind endlich montiert.
  2. Der Kran selber ist angeschlossen und funktioniert.
  3. Der Kohlebansen wurde um gut zwei Zentimeter in der Höhe gekürzt, grundiert und mit Kohlestückchen aus einem Aktivkohlefilter aus dem Aquarium Bedarf "dekoriert".
  4. Grosse Teile des BW's wurden gesandet. Der Sand stammt aus dem selben Geschäft, wie die Kohle und war ursprünglich auch für Aquarien gedacht.
  5. Die Zufahrt zum BW wurde geschottert.
  6. Ein Besandungsturm wurde zusammen geklebt und...
  7. Zwei Drahtrohlinge für Fichten und Tannen wurden gedrillt.

 Zeit: ca. 15 Std.

Der Baufortschritt im BW ist erheblich

 

Der Kran ist installiert und funktioniert.

 

Die Dieseltankstelle von der Talseite aus gesehen

Dieses Wochenende wurden die letzte Woche angefangenen Bäume fertig gestellt. Das "Grünzeugs" von MiniNatur reichte jedoch nicht ganz für alle vorbereiteten Bäume. Fertig wurden sieben Fichten, 4 Laubbäume und der erste Strauch.

7 neue Fichten umd den "Wald" wenigstens etwas zu verdichten

Daneben habe ich mich nochmals den Schienen für den Laufkran gewidmet. Sie wurden zuerst sorgfältig saubergeschliffenen und mit UHU Endfest 300 auf den ebenso gesäuberten Alu-Profile verklebt. Ob es geklappt hat und die Schienen halten, weiss ich erst morgen. Der Zweikomponentenkleber braucht volle 24 Stunden um aus zu härten.


Danach reichte es noch für die nächsten fünf Baum-Rohlinge. Diesmal versuche ich so etwas wie Föhren hin zu kriegen. ...und ausserdem ist noch ein ganz grosser Drahtrohling entstanden. Aus ihm könnte einmal die Grosse Trauerweide zwischen dem Bahnhofsrestaurant und dem Bahnhof werden.

7 neue Fichten verdichten den Wald etwas

7 neue Fichten verdichten den Wald etwas

Zeit für alles zusammen: Ca. 15 Std.

Für soviel Engagement musste ich mich "belohnen". Ich spendierte der Br 45 die fünf am Samstag (stimmt! Börse in Wettingen war ja auch noch;-) erworbenen Kohlenwagen. Ist noch kein "Langer Heinrich", aber für einen ersten Eindruck eines Ganzzuges reichte es.

Dieses Wochenende habe ich einige Bäumchen gebaut und vom Kohlebansen einen Rohbau erstellt. Das BW hat sich dabei als Herausforderung "geoutet".

Die Laufschienen des Krans machen Probleme und der Platz reichte ganz einfach nicht aus. Ein Testwagen kam zwar gerade an den Motorgehäusen der Kranantriebe vorbei, eine Dampflok blieb aber mit ihren Zylindern hängen! Ich konnte es durch verdrehen der einen Kranstütze um 180 Grad um einige Millimeter entschärfen. Ich hoffe ich kann das Motörchen irgendwie umpolen!

Ob es wirklich passt, finde ich erst heraus, wenn es mir endlich gelingt, die Schienen für den Kran zu verlegen. Zwei Versuche sind bereits gescheitert. Weder das Löten auf Lochrasterplatinen-Streifen, noch das Kleben auf Aluprofile klappte.

...aber die Bäumchen werden schön ;-)

Davon und vom Rohbau des Kohlebansens lade ich gleich noch Bilder in die Galerie hoch.

Zeit: ca. 15 Std.

 

Über die Osterfeiertage habe ich mich den Bäumen gewidmet. Ich habe einige Exemplare neu belaubt. Dabei wurden die Blätter, welche auf Filterwatte mittels Sprühkleber befestigt waren ganz entfernt. Danach wurden sie mit neuem Material von MiniNatur wieder hübsch gemacht.

Nötig wurde der Schritt weil die Bäume bei der kleinsten Berührung ihre Blätter fallen liessen. Ausserdem sahen sie zu undurchlässig aus, verglichen mit einem richtigen Baum. Daher fiel der Entscheid leicht, die Bäume zu renovieren.

Das Ergebnis lässt dann meiner Meinung nach auch nichts zu wünschen übrig. Hier mal zwei Bilder mit dem Vorher/Nachher-Vergleich:

Baum mit alter Begrünung

Baum mit neuer Begrünung

Neben den Laubbäumen wurde auch noch vier neue Fichten erstellt und ein paar Rohlinge gedreht. Nach vier Stück hatte ich aber die Schnauze voll davon, weil ich mir die Hände mit dem Draht wieder mal blutig gestochen und gekratzt habe.

Die neuen Bäume wurden gleich auf der Anlage aufgestellt und ein paar Bilder geschossen. Die lade ich gleich noch in die Fotogalerie hoch.

Zeit: ca. 32 Std.

 

In den letzten Wochen habe ich zwar das Bautagebuch nicht aktualisert, war aber nicht ganz untätig. Einserseits wurden die Begrünungsarbeiten an der Anlage weitergetrieben. Dazu wurden einige Strassen und Plätze "gepflastert". Im Ergebnis werden die unbehandelten Stellen an der Anlage immer weniger.

Dazu wurde an den schönen Tagen (wenn man nicht gerne in den Keller geht) ein weiteres Gebäude für die hintere Anlagenkante im BW gebaut. Dazu wurde ein Faller-Bausatz "gemoddet". Ich habe ihn so zusammengebaut, dass er in der Breite auf das Doppelte wuchs, während die Tiefe nur mehr einen Drittel beträgt.

Hier mal ein Bild von der Schachtel des Bausatzes und was daraus geworden ist:

Bausatz der Brauerei 

Abgeänderter Bausatz

Zeit: ca 50 Std.

Nach einem sehr langen Unterbruch geht es endlich mit den Begrünungsarbeiten weiter. Ein paar Fotos davon stelle ich gleich in die Galerie.

Zeit: 3 Std.

Heute habe ich mal wieder ein paar Stunden an der Anlage weitergebaut. Dabei kam ich das erste mal dazu, an der Begrünung zu arbeiten. Der Hügel links vom Bahnhof und der Bahndamm zwischen der Haupt und der Nebenstrecke erhielten erste Grasfasern als Grundbegrünung.

Weiter habe ich noch am den Gleisumfeld weiter gemacht und das Tal erhielt etwas "Aufmerksamkeit" in Form von Sand und einigen Steinen. Der Sand stammt übrigens aus der Bucht von Alcudia vom letzten Mallorca-Urlaub.

Wie immer gibt es ein paar Bilder dazu in der Galerie...

Zeit ca. 6.5 Std.

Endlich habe ich etwas mehr Licht im MoBa-Keller! Lange habe ich nacht einer bezahlbahren Beleuchtung für die Anlage gesucht. Bisher hatte ich nur eine einzelne Leuchtstoffröhre mit 40 Watt zur Verfügung. Das war natürlich viel zu Dunkel.

Da ich absolut nichts von den giftigen Energiesparlamepen halte - Quecksilber finde ich halt nicht so sexy wie die Glühmittel-Lobby! - und die Beleuchtung zur Simulation von Abend- und Morgendämmerung später mal dimmbar sein sollte, wären Leuchtstoffröhren mit einer Lichtfarbe nahe dem natürlichen Tageslicht mit entsprechenden Vorschaltgeräten die erste Wahl gewesen.

Nur bezahlbar ist dies höchstens für einen illegalen Hanfzüchter! Allein die Röhren hätten mit ca. Fr. 1'000.- ein Loch in die Hobby-Kasse gerissen. Mit den Fassungen und den Vorschaltgeräten wäre dann locker das drei bis vierfache dieses Betrages fällig geworden!

Daher schied diese Luxus-Lösung aus und ich schob das Problem auf die lange Bank. Wie ich dann vor ein paar Wochen meinem Schwiegervater mein "Leid" klagte, meinte dieser nur: "Ich habe da von meinem ehemaligen Blumengschäft noch zwei Kisten mit Spot-Lampen im Keller, die schon lange weg müssen!" Nach der Sichtung war klar: Ich versuche es mit diesen Leuchten.

Ich baute aus Sperrholz eine Blende und konnte die Klemm-Spots so umbauen, dass sie sich daran festschrauben liessen. Insgesamt 18 Spots mit zusammen 1350 Watt heizen nun der Anlage tüchtig ein und geben dabei noch etwas Licht ab :-) Dies ist aber gar nicht schlecht, weil der sonst heizungslose Kellerraum so im Winter sicher etwas gemütlicher sein wird.

Beleuchtung der Anlage mit 18 Spots ä 75 Watt

Momentan habe ich noch Glühbirnen mit verspiegelten Köpfen in den Leuchten. Diese haben eine geringere Blendwirkung als normale Glühbirnen, geben aber ein etwas "fleckiges" Licht. Ich werde da mal sicher noch etwas experimentieren, ob es noch bessere Alternativen gibt...

Fleckige Ausleuchtung wegen den Spielgekopf-Glühlampen

Damit habe ich wieder mal ein Problem weniger! Bleibt nur noch eines: "Vielen Dank Sämi!"

Zeit: ca. 35 Std.

Fast zwei Montate seit dem letzten Bautagebuch-Eintrag - wie schnell doch die Zeit vergeht! Owohl - bezogen auf die Anlage könnte sie oft ruhig etwas schneller vergehen. Ich war nämlich nicht untätig und habe mittlerweile in vielen Stunden die Gleise des Bahnhofs eingeschottert. Wie ich diese Zeilen tippe, ist der Leim des letzen Abschnitts noch nicht mal angetrocknet.

Ich stelle gleich noch ein paar Bilder davon in die Galerie.

Zeit ca. 45 Std.

Newsflash

Neues Ladenportrait

Unter dem Menüpunkt «Geschäfte» gibt es neu ein kleines Ladenportrait von Anton Furgers Geschäft in Visp. Wer möchte, kann hier den ganzen Artikel lesen: Anton Furger, Visp

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