Für den Einkauf der Signale musste ein Plan her. Dafür stellte ich folgende Rahmenbedingunen auf:

Die Gleise im Bahnhof haben folgende Bestimmungen:
Gleis 1 und 2 dienen für Züge, welche im Bahnhof halten oder durchfahren
Gleis 3 dient der Zusammenstellung von neuen Güterzügen
Gleis 4 dient für die Bedienung der Gleisanschlüsse und für Rangierfahrten

Hier zuerst der Plan als PDF-Datei

Nun die Legende zum Plan:

A: Ausfahrsignale des Bahnhofs (Nord), Gleissperrsignal

  • Alle Signale sind zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt).
  • Weil auf Gleis 4 keine Zugfahrten stattfinden, hat Gleis 4 kein Ausfahrsignal.
  • Gleis 1 hat vor dem Ausfahrsignal zusätzlich ein Gleisspersignal. Dieses ist erfoderlich, damit Rangierfahrten trotz geschlossenem Ausfahrsignal stattfinden können. Rangierfahrten sollten deshalb möglich sein, weil es auf Gleis 1 (bei L) ein Zwischensignal gibt. Kurze Züge oder Triebwagen halten an diesem Signal. In dieser Situation kann Gleis 1 für Rangierfahten genutzt werden. Dabei dient die Verlängerung von Gleis 1 in Richtung BW als Auszuggleis.
  • Das Ausfahrsignal auf Gleis 1 ist muss nur zweibegriffig sein, weil Zugfahrten nur über die auf Abzweig gestellte Bogenweiche stattfinden. Der gerade Strang führt ins BW. Deshalb gelten hier alle Fahrten als Rangierfahrten.

B: Streckensignal der Abzweigenden Nebenstrecke, Vorsignal

  • Dieses Signal ist ein Blocksignal, welches Halt/Fahr) anzeigen kann.
  • Das davor stehende, zweibegriffige Vorsignal (Halt/Langsamfahrt) gehört zum nächsten, nicht sichtbaren Blocksignal.


C: Einfahrsignal des Bahnhofs (Nord), Vorsignal

  • Dieses Signal ist zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt)
  • Das davor stehende, zweibegriffige Vorsignal zeigt die zu erwartende Stellung des auf der Fahrstrasse liegenden Ausfahrsignals an (Halt/Langsamfahrt).

E: Gleissperrsignal

  • Dieses Gleissperrsignal dienst als Schutz für das Gleis 1 wenn auf diesem Zugfahrten stattfinden.

F + G: Ausfahrtsignale des Bahnhofs (Süd)

  • Alle Signale sind zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt).
  • Gleis 4 hat kein Ausfahrsignal (Rangiergleis), das Ausfahrsignal von Gleis 3 gegenüber der ursprünlichen Planung weiter nach "Süden" gewandert. Dies ermöglicht längere Züge und ergibt ein kurzes Ausziehgleis für Rangierfahrten. Ausserdem kommt es weiter "nördlich" der unterirdischen Gleistrasse der Gleiswendel in die Quere.

H: Einfahrtsignal des Bahnhofs (Süd), Vorsignal

  • Das Signal ist zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt).
  • Das Vorsignal zeigt die zu erwartende Stellung des auf der Fahrstrasse liegenden Ausfahrsignals (Halt/Langsamfahrt).

J: Blocksignale für Haupt- und Nebenstrecke mit Vorsignalen

  • Einmal zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt)
  • Einmal dreibegriffig
  • Die Vorsignale sind zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt), weil das nächste (nicht sichtbare) Signal nur diese beiden Begriffe kennt.

K: Streckensignal für Haupt- und Nebenstrecke

  • Dieses Signal ist dreibegriffig (Halt/Fahrt/Langsamfahrt)
  • Das Vorsignal ebenso

L: Zwischensignal für kurze Züge auf Gleis 1

  • Dieses Signal ist zweibegriffig (Halt/Langsamfahrt)


Aufmerksame Leser werden merken, dass die Buchstaben D und I in der Legende fehlen. Dort waren beim ersten Entwurf noch Gleissperrsignale eingeplant. Diese konnten aber weggelassen werden, weil Gleis 4 zum Rangiergleis "erklärt" wurde.


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