
Bis auf zwei sind alle Signale in Betrieb und funktionieren auch.
Es hat viele Stunden gedauert. Die Signale sind jetzt aber eingebaut und funktionieren wieder. Wieder, weil sie fast alle zunächst «Wiederbelebungsmassnahmen» brauchten. Nach 12 Jahren Standzeit wohl nichts Aussergewöhnliches. Es brauchte viel Geduld und den Trick mit dem Draht um den Antrieb manuell in die obere Stellung zu schieben (wie ihn Viessmann in der Anleitung beschreibt). Oft half das aber noch nicht. Dann wurde der Antrieb mit leichtem Klopfen gegen die Anlagenkannte vorsichtig gelockert und immer wieder versucht umzuschalten. Solange, bis der Antrieb erste Lebenszeichen von sich gab. Das Prozedere mit Draht und Klopfen wurde dann solange wiederholt, bis die Antriebe wieder klaglos hin- und herschalteten. Was leider bei den meisten Signalen verloren ging, war die gedämpfte Bewegung - aber egal, Hauptsache es bewegt sich was!
Einfach war es nicht. So mussten z.B. zwei Signale versetzt werden, weiter vom Gleis entfernt. Grund war, dass die Züge im Untergrund mit den Antrieben kollidierten. Bisher war das nicht aufgefallen, da die Kabel einfach nach unten hingen. Doch es ist nicht Vorbildgerecht, wenn die Signale sich bewegen, weil Loks und Wagen unterirdisch dagegen stossen. Deshalb wurden sie kurzerhand unter Einsatz von schwerem Gerät um einen knappen Zentimeter versetzt.
Wer auf dem letzten Bild genau hinsieht, erkennt, dass im BW auch Lampen gesetzt wurden. Angeschlossen sind sie noch nicht - da freue ich mich schon drauf, wenn es dann soweit ist.





