Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.
Letztes Wochenende gab es kein Update der Website. Doch das bedeutet nicht, dass ich untätig war. Die Strasse im Hintergrund wurde verschliffen, die Einmündung in die Bahnhofstrasse verspachtelt, ein Bohlenübergang angelegt, die Bahnhofstrasse weitergebaut. Dazu kamen ein, zwei kleine Stützmauern und als grösste Baugruppe wurde der Hausbahnsteig in Angriff genommen.
Einige Bilder vom Fortschritt lade ich gleich in die Galerie hoch.
Zeit: ca. 12 Std.
Nachdem das mit dem Bahnsteig gut geklappt hat, habe ich auch dieses Wochende mit den Abgüssen aus den Spörle Formen gewerkelt.
Auf dem Plan standen die Stützmauern, welche das Gelände des Galvanisier-Werkes umgeben. Dazu noch die Umfriedung und ein Stück der Bahnhofstrasse. Die Zeit verging wieder im Flug und der Schleifstaub hat sich mittlerweile im ganzen Haus verteilt :-)
Zeit ca. 9 Std.
Dieses Wochenende beschäftigte mich der Bau des Bahnsteigs noch. Das Anpassen und Anbringen der Bahnsteigkanten braucht seine Zeit. Aber das Ergebnis entlohnt für die Mühen. Ich hoffe, das bleibt auch nach der Farbgebung so.
Zeit ca. 10 Std.
Nachdem die letzten noch vorhandenen Blechkanäle verlegt waren, nahm ich dieses Wochenende den Bau des Bahnsteigs in Angriff. Dazu wurde zuerst eine Papierschablone erstellt. Nach dieser Vorlage sägte ich den Körper des Bahnsteigs aus 8 mm MDF aus.
Dieser wird mit Abgüssen aus Spörle-Formen verkleidet. Natürlich reichte der Vorrat an Platten nicht aus. Ich muss nochmals einige nachproduzieren.
Zeit ca. 8 Std.
Heute ging es mit den Weinert Blechkanälen weiter. Im Bahnhofsbereich wurden erst die noch vorhandenen Kanäle zur Probe ausgelegt. Dabei hat sich herausgestellt, dass es noch einige Packungen brauchen wird! Was ich mal im BW mache, weiss ich noch nicht. Aber ich denke das Budget reicht nicht, auch dort die "Luxus-Lösung" zu nehmen.
Zeit ca. 6 Std.
Heute war definitiv nicht mein Tag! Zuerst fiel mir beim Reinigen die Air Brush runter. Ergebnis: Nadel verbogen und die Hülse, in der sie steckt, ebenfalls! Da müssen erst mal Ersatzteile her, vorher geht da gar nichts mehr! Also habe ich das grosse Paket, welches ich diese Woche erhalten hatte aufgemacht und mich an die Montage der Signale gemacht. Aber schon beim Reintragen der Werkzeuge gab es den nächsten "Flurschaden". Ich streifte mit der Bohrmaschine mit eingespanntem 13er Bohrer die Türe zu Bastelraum. Ergebnis eine dicke Schramme im Türblatt - genau auf Augenhöhe!
Nun man lässt sich ja nicht so leicht erschüttern, weshalb ich trotzdem weitergemacht habe. Für die meisten Signale - ich hab noch nicht alle geliefert bekommen - wurden die Bohrungen und Ausschnitte in der Grundplatte angefertigt. Fast alle Signale konnten wie geplant aufgestellt werden. Nur die beiden teuersten, weil dreibegriffigen Signale konnte ich nicht "pflanzen". Es stellte sich heraus, dass die Flügel die Stützmauer berühren würden. Somit entfallen die beiden Signale höchstwahrscheinlich komplett.
Zeit ca. 4.5 Std.
P.S. An so einem Tag sollte man nicht versuchen seine erste beleuchtbare Weinert Weichenlaterne zusammen zu bauen!!!
Schon ist wieder ein Monat seit dem letzten Bautagebucheintrag vergangen. An der Anlage ist nicht viel passiert, aber ich musste endlich einen Plan für die benötigten Signale erstellen. Dabei halfen mir die Teilnehmer des Stummi-Forums tatkräftig mit Tipps und Hinweisen. Hier ein Link zum entsprechenden Thread. Das Ergebnis ist ein WinTrack-Gleisplan mit eingezeichneten Signalen.
Die Restliche Zeit habe ich mit dem "verrosten" der Schienen im Bahnhofsbereich verbracht. Ausserdem habe ich eine stattliche Anzahl von Abgüssen der Spörle-Formen "auf Halde" produziert. Diese werden später für den Kohlenbansen (Betonmauer) und diverse Zäune/Einfriedungen gebraucht.
Zeit: ca. 20 Std.
Das Einschottern der Gleise ging diese Woche schon etwas voran. Ich nehme mir jedes Mal nur kurze Stücke vor - so ca. 50 cm - aber wenn man jeden Abend so ein Stück "abarbeitet", geht es doch erstaunlich zügig voran.
Vom Fortschritt motiviert, ging ich auch gleich daran den Bereich neben dem Schotterbett mit Vogelsand zu kiesen. Nach einem Tag zeigte sich jedoch, dass sich der Sand beim Trocknen zu sehr zusammenzieht, was zu Rissen führt. Murphy hat mal wieder zugeschlagen! Ich machte also mit dem Schottern weiter. In der Zwischenzeit lasse ich die rissigen Bereiche mal komplett durchtrocknen und schaue dann, ob ich die Situation irgendwie retten kann, oder ob ich die gekiesten Bereiche mühsam entfernen und neu anlegen muss.
Shit happens!
Zeit ca. 9 Std.
So, ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Die ersten 50 cm Gleis sind eingeschottert. Ich habe dafür "nur" 1.5 Std. lang mit Pinseln Schottersteinchen hin- und hergeschoben! Das Verkleben war dann schnell bewerkstelligt. Dafür habe ich mir mal zu Testzwecken eine Flasche ASOA Schotterkleber besorgt. Erster Eindruck: Nicht schlecht!
Zeit. 2.0 Std.
So, endlich kommt die vor über einem Jahr erstandene Air Brush Pistole zum Einsatz! Da war ich wohl beim Kauf wieder mal zu optimistisch, was das Tempo des Fortschritts an der Anlage angeht. Es mussten jetzt mal die Gleise farblich behandelt werden. Zuerst hatte ich gestern - zusammen mit Patrick - die Gleise mit einem dunklen Braunton eingefärbt. Das nimmt den Schwellenbändern den Plastik-Glanz. Heute waren dann die Schienen dran, etwas Rostfarbe zu bekommen.
Die Prozedur Gestern ging ja noch recht flott voran, also sah ich mich schon, wie ich heute die ersten Gleise einschottere. Aber denkste! Die Schienen zu verrosten ist ungleich mühsamer und dauert deshalb viel länger. Dies weil man mit einer Schablone versuchen muss, die Schwellenbänder abzudecken, während man mal mit der rehten Hand, mal mit Links die Spritzpistole bedient. Das ganze meistens auf dem Dreitritt, das Körpergewicht auf einem Bein balancierend. Das geht ganz schön in die "Wadel"!
So sehr, dass ich nach der Hälfte mit dem BW beschlossen habe, lieber die Website zu aktualisieren, als die zweite Hälfe auch noch zu stemmen.
Zeit: 11 Std.
Tja, zugegeben, ich habe die Website in letzter Zeit vernachlässigt. Aber nur die Website! Die Sommerpause dauerte nicht von Juni bis Ende November! Ich war nicht untätig und habe einige Gebäude gebaut. z.B. die Lokwerkstatt und ein grosses Fabrikgebäude. Beide wurden teilweise zersägt und büssten etwas an Tiefe ein. Dafür wurden sie meistens einiges breiter und dienen so als Halbrelief-Gebäude an der Anlagen-Hinterkante.
Auch an der Anlage selber ist es ein wenig weiter gegangen. Da wurde erstmals mit dem selbst hergestellten Streumaterial die Basis für die spätere Begrünung gelegt. Die Mauern wurden schon mal grundiert und die Steine mit Granit-Farbe hervorgehoben. Danach wurden die Felsen weiter verfeinert. Dies zuerst mit etwas hellerer Farbe. Danach kam heute die grosse "Sauerei" mit einer dünnflüssigen "Sauce" aus Braun, Schwarz und Grün. Diese wurde sofort nach dem Auftragen mit einem Schwamm wieder teilweise abgewischt.
Ich werde vom Sand der Dinge gleich noch einige Bilder hochladen.
Zeit seit Juni: ca. 150 Std.
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