Hier versuche ich eine Art Bautagebuch zu führen. Ergänzend dazu gibt es zu vielen Einträgen auch noch Bilder in der Fotogalerie.
Nach über drei Jahren Pause ging es heute im Keller wieder mal einen kleinen Schritt weiter. Bereits im Sommer wurde die lange Phase der Unttätigkeit unterbrochen. Es entstand eine Platane. Aber nicht nur irgend eine, sondern die Grösste Ihrer Art!
Das Ziel war es, "das Ende der Welt" bei der Türe etwas zu kaschieren. Dazu wurde der Baum massgefertigt in die Lücke eingepasst.
Die Bilder dokumentieren den Bau des "Gehölzes" vom Verdrillen der ersten Drähte bis zum "einpflanzen" auf der Anlage.
Der Start: Bereitlegen des benötigten Materials

Die 60 cm langen und 1 mm dicken Blumenbindedrähte wurden verdrillt. Die Form der Platane kommt bereits zum Vorschein:
Nach längerer Pause, war ich mal wieder im Moba-Keller. Schon lange stehen die Arbeiten an, die Gleise für den Betrieb bereit zu machen. Seit dem "verrosten" der Gleise mit der Airbrush ist keine Lok mehr aus eigener Kraft über die Gleise gefahren. Es galt also in einem ersten Arbeitsschritt mit dem Gleisrubber von Roco die Schienenköpfe blank zu schleifen. Eine recht anstrengende und schweisstreibende Arbeit.
Beim reinigen der letzten Weiche passierte es dann: Ich blieb mit dem Rubber an dem etwas zu weit vorstehenden Stelldraht hängen und mit einem leisen "klick" brach die Stellschwelle der Tillig-Weiche entzwei. Dies genau bei der Bohrung für den Stelldraht. Das bedeutet: Entweder kriege ich die Reparatur der Schwelle irgendwie hin (Ich habe aber noch keine Ahnung wie ich das gebacken kriege!), oder ich kann die Weiche "rausreissen" und durch eine neue ersetzen.
Ich habe die Weiche dann einfach mal sein lassen. Bei den Stunden an Arbeit für das Auswechseln kann es sich lohnen auf eine gute Idee für die Reparatur zu warten.
Hier mal ein Bild von den gereinigten Gleisen:

Das vordere Gleis ist bereits mit dem Gleisrubber bearbeitet, das hintere ist noch unbehandelt.
Die letzten beiden Wochen ist an der Anlage nicht viel passiert, dazu war einfach zu schönes Wetter. Doch am Sonntag regenete es dann endlich mal wieder und ich baute den Löschebansen ein. Dazu musste ich eine Öffnung in die Platte des BWs fräsen. Dies war trotz Einsatz von "grobem Geschütz" (Fein Multimaster) eine schweisstreibende Angelegenheit.
Danach war ich so ausgepowert, dass es nur noch für den Ölkran und das Verlegen der Bohlen im Bereich der Drehscheibe reichte - und ausserdem ist ja Fussball WM!
Ich habe zwar einige Bilder geknipst, aber die sind nicht spektakulär genug, sie in die Galerie auf zu nehmen.
Zeit: ca. 3.5 Std.
Dieses Wochenende konnte ich nicht viel an der MoBa arbeiten. Ich "versaute" den Kran beim letzten Farbauftrag, indem ich eine Farbe erwischte, welche nach dem Trocknen glänzt. Der Ganze Kran sieht aus, wie in Öl gebadet! Grrr... frei nach dem Motto: "In fünf Stunden gebaut, in fünf Minuten versaut!"
Hier ein Bild des "Debakels":

Der Kran wurde zu dunkel und glänzt zu stark.
Auch über das Pfingswochenende war ich nicht untätig. Am Samstag habe ich die grosse Hängebirke für den Bahnhofsplatz nochmals berindet und danach begrünt. Dazu war eine Grosspackung Birkenlaub von Silhouette notwendig. Damit ist es der grösste Baum aus meiner "Fertigung". Ich habe mal kurz durchgezält und bin auf ein Total von bisher 62 Bäumen gekommen. Weitere werden folgen.
Der ganze Sonntag ging dann für die Bemalung des Portalkrans drauf. Mit seinem ursprünglich quietschblauen Kranhaus und dem viel zu hellen, plastikhaften Teilen, wollte er mir nicht so recht gefallen. Damit mir die filigrane Technik nicht verklebt, habe ich auf die Airbrush verzichtet und alles von Hand bemalt. Was für eine Sisyphus-Arbeit!
Für Bilder hat es noch nicht gereicht - ich bin erst um 23:30 mit der Grundbemalung fertig geworden. Sobald der Kran noch gealtert ist, reiche ich Bilder nach.
Zeit ca.: 22 Std.
Ja, ich weiss! Letzte Woche gab es keinen Baubericht - sorry! Aber ich war nicht untätig: Es wurde kräftig am BW gearbeitet. Folgendes wurde ausgeführt:
...und ausserdem wurden noch knapp zwanzig Baumrohlinge und Büsche berindet und bemalt.
Unter der Woche lief nicht viel in Sachen Modellbahn. Für ein paar aus Draht gedrehte Rohlinge für Bäumchen reichte es trotzdem.
Am Wochenende gab ich dafür alles! Im Betriebswerk wurde der Boden für die Gebäude an der hinteren Anlagenkannte mit einem Sperrholzbrett um 4 mm aufgedoppelt. Den Abschluss gegen das Schotterbett bildete ich mit in kleine Stückchen geschnittenen Balsaholzleisten nach. Diese wurden einzeln mit Weissleim aufgeklebt und nach dem Trocknen plan geschliffen. Danach bemalte ich die Bordsteine mit Heki Farbe Granit und das Brettchen mit Faller Asphalt Farbe.

Dieses Wochenende waren mein Augenmerk beim Betriebswerk. Es wurde einiges geschafft:
Zeit: ca. 15 Std.



Dieses Wochenende wurden die letzte Woche angefangenen Bäume fertig gestellt. Das "Grünzeugs" von MiniNatur reichte jedoch nicht ganz für alle vorbereiteten Bäume. Fertig wurden sieben Fichten, 4 Laubbäume und der erste Strauch.

Daneben habe ich mich nochmals den Schienen für den Laufkran gewidmet. Sie wurden zuerst sorgfältig saubergeschliffenen und mit UHU Endfest 300 auf den ebenso gesäuberten Alu-Profile verklebt. Ob es geklappt hat und die Schienen halten, weiss ich erst morgen. Der Zweikomponentenkleber braucht volle 24 Stunden um aus zu härten.
Danach reichte es noch für die nächsten fünf Baum-Rohlinge. Diesmal versuche ich so etwas wie Föhren hin zu kriegen. ...und ausserdem ist noch ein ganz grosser Drahtrohling entstanden. Aus ihm könnte einmal die Grosse Trauerweide zwischen dem Bahnhofsrestaurant und dem Bahnhof werden.


Zeit für alles zusammen: Ca. 15 Std.
Für soviel Engagement musste ich mich "belohnen". Ich spendierte der Br 45 die fünf am Samstag (stimmt! Börse in Wettingen war ja auch noch;-) erworbenen Kohlenwagen. Ist noch kein "Langer Heinrich", aber für einen ersten Eindruck eines Ganzzuges reichte es.
Dieses Wochenende habe ich einige Bäumchen gebaut und vom Kohlebansen einen Rohbau erstellt. Das BW hat sich dabei als Herausforderung "geoutet".
Die Laufschienen des Krans machen Probleme und der Platz reichte ganz einfach nicht aus. Ein Testwagen kam zwar gerade an den Motorgehäusen der Kranantriebe vorbei, eine Dampflok blieb aber mit ihren Zylindern hängen! Ich konnte es durch verdrehen der einen Kranstütze um 180 Grad um einige Millimeter entschärfen. Ich hoffe ich kann das Motörchen irgendwie umpolen!
Ob es wirklich passt, finde ich erst heraus, wenn es mir endlich gelingt, die Schienen für den Kran zu verlegen. Zwei Versuche sind bereits gescheitert. Weder das Löten auf Lochrasterplatinen-Streifen, noch das Kleben auf Aluprofile klappte.
...aber die Bäumchen werden schön ;-)
Davon und vom Rohbau des Kohlebansens lade ich gleich noch Bilder in die Galerie hoch.
Zeit: ca. 15 Std.
Über die Osterfeiertage habe ich mich den Bäumen gewidmet. Ich habe einige Exemplare neu belaubt. Dabei wurden die Blätter, welche auf Filterwatte mittels Sprühkleber befestigt waren ganz entfernt. Danach wurden sie mit neuem Material von MiniNatur wieder hübsch gemacht.
Nötig wurde der Schritt weil die Bäume bei der kleinsten Berührung ihre Blätter fallen liessen. Ausserdem sahen sie zu undurchlässig aus, verglichen mit einem richtigen Baum. Daher fiel der Entscheid leicht, die Bäume zu renovieren.
Das Ergebnis lässt dann meiner Meinung nach auch nichts zu wünschen übrig. Hier mal zwei Bilder mit dem Vorher/Nachher-Vergleich:


Neben den Laubbäumen wurde auch noch vier neue Fichten erstellt und ein paar Rohlinge gedreht. Nach vier Stück hatte ich aber die Schnauze voll davon, weil ich mir die Hände mit dem Draht wieder mal blutig gestochen und gekratzt habe.
Die neuen Bäume wurden gleich auf der Anlage aufgestellt und ein paar Bilder geschossen. Die lade ich gleich noch in die Fotogalerie hoch.
Zeit: ca. 32 Std.
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